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Anna-Siemsen-Schule

Inklusion will gelebt werden!

Projekt des Niels - Stensen - Hauses und dem Berufsvorbereitungsjahres mit dem Berufsfeld Körperpflege im Mai 2013

Seit 2009 gilt auch in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention, die die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung auf allen Ebenen des Lebens im Sinne der Inklusion fordert.

Die Lehrkräfte der Anna-Siemsen-Schule, Frau Lenze, Fr. Akbay und Fr. Remtisch, die den theoretischen Anteil der beruflichen Bildung der im Niels-Stensen-Haus gelegenen Caritas-Werkstätten-Hannover übernehmen, haben zum wiederholten Mal ein Projekt der Inklusion am Beispiel der Kosmetik und Haarpflege durchgeführt.

Das Projekt erstreckt sich über eine Woche und hat als Ziel die Umsetzung des Inklusionsgedanken. Die S chülerInnen des Niels-Stensen-Hauses arbeiten in dieser Zeit in den Kosmetik-Praxis-Räumen der BBS7, in denen der gemeinsame Vormittag strukturiert wird.

Bei der Auswahl der Haarpflege und Kosmetik werden die behinderten Menschen von den Schülerinnen des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ-E) unterstützt und fachlich beraten, angeleitet durch die Praxislehrkraft Fr. Lindau. Die individuellen Wünsche der TeilnehmerInnen stehen immer im Vordergrund der Behandlung.

Dieses Projekt hat positive Auswirkung bei allen SchülernInnen in Form von:

  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Abbau der Berührungsangst
  • Förderung des wertschätzenden Umgangs mit Menschen mit Behinderung
  • Steigerung der Kommunikationsfähigkeit

Die BVJ-Schülerinnen bekommen zum Einstig in die Projektwoche einen Einblick in die Berufsbildungsbereiche des NSH, indem sie vorab einige Werkstätten besuchen und ihre „KundenInnen“ in ihrenTätigkeitsbereichen kennenlernen.

An der Planung und dem Verlauf des Projektes ist auch der Fachbereich Hauswirtschaft beteiligt, der das gemeinsame Frühstück, Erfrischungsgetränke und kleine Snacks vorbereitet. Die Praxislehrkraft Frau Rehbock zeichnete hierfür verantwortlich. Während des Projektes konnte man beobachten, dass die Hemmschwelle im Umgang mit Behinderten schnell abgebaut wurde und eine gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung deutlich zu erkennen war. Die Schülerinnen der BVJ-E Klasse und die SchülerInnen des NSH fanden schnell Kontakt zueinander und jeder Projekttag wurde mit hoher Zufriedenheit beendet.